VISION

Um einen zukunftsfähigen Ort zu gestalten, erfolgen die Planungen anhand von vier aufeinander aufbauenden städtebaulichen Konzepten: Vernetzung, Körnung, Nutzung und Urbanität.

Mit der geplanten Sanierung des Hauptbahnhofs, der Errichtung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke sowie weiteren Entwicklungen im Quartier wie dem Neubau des Hotels Königshof gewinnt die Schützenstraße im Münchner Stadtbild an Bedeutung. Das Projekt soll dieser neuen Bedeutung gerecht werden.

Dem Konzept liegt eine Gesamtbetrachtung aller wichtigen Aspekte zugrunde: Die Betrachtung der Geschichte des Ortes, seine städtebauliche Genese und auch Fragen des Denkmalschutzes, des Baurechts, der verkehrlichen Erschließung sowie der Infrastruktur und Versorgung des Areals wurden dabei berücksichtigt.

Vernetzung

Wesentliche Aspekte des Projekts sind sowohl die attraktive Gestaltung bestehender als auch die Öffnung neuer Wegeverbindungen. Mit der geplanten Passage durch den Neubau sowie neuen Querverbindungen durch die Gebäude entstehen Vernetzungen – wie etwa zwischen Hauptbahnhof und Stachus oder der Schützen- und Prielmayerstraße. Auch die Luitpoldstraße wird wieder ein fester und vor allem attraktiver Bestandteil des Viertels.
Vernetzungen der Gebäude_Status Quo und Projektentwurf

Körnung

Durch die Neubebauung kann die Fremdkörperwirkung des aktuellen Zweckbaus beseitigt werden. Die Entwicklung fügt sich durch ihre neue Körnung und Gliederung harmonisch in die Umgebung und das Stadtbild ein.
Städtebauliche Kubatur / Körnung der Neubebauung im Vergleich zum Status Quo

Nutzungsvielfalt

An diesem städtebaulich wichtigen Ort wird ein facettenreicher Nutzungsmix entstehen, von dem die dort arbeitenden Menschen ebenso profitieren werden wie Besucherinnen und Besucher, Anwohnerinnen und Anwohner oder Reisende. Die Vielseitigkeit der Nutzungen führt zu einer lebendigen sozialen Mischung von Nutzergruppen in den privaten wie öffentlichen Räumen des Gebäudes, die sich bestens in die bereits existierende heterogene Struktur des Bahnhofsviertels einfügt. Gerade die öffentlichen Räume schaffen Möglichkeiten zu Begegnungen und zum Austausch. Mit den vielfältigen Angeboten entsteht so eine außergewöhnliche Aufenthaltsqualität. Die Projektentwicklung schafft die Transformation vom Transit- zum Aufenthaltsraum.
Nutzungsvielfalt der Gebäude_ Status Quo im Vergleich zum Projekt

Urbanität

Um der geschlossenen Struktur der jetzigen Bebauung zu entkommen, sollen mit dem Projekt neue offene, städtische Strukturen entstehen. Dadurch ergeben sich Verbindungen zwischen der Schützen- und Prielmayerstraße, aber auch zwischen Hauptbahnhof und Stachus. Durch eine Adressierung der neuen Entwicklung auf alle Seiten wird es im Gegensatz zur Bestandssituation keine Rückseiten mehr geben, wodurch insbesondere die Prielmayerstraße mit ihren historischen Gebäuden stark aufgewertet wird. Gleichzeitig bieten neue Innenhöfe Orte zum Verweilen und Begegnen.
Urbanität des Areals, Status Quo und Projekt

Quelle Grafiken: ALLMANN SATTLER WAPPNER ARCHITEKTEN

MOBILITÄT

Zeitgemäße Urbanität, neue Durchgänge, eine bessere Vernetzung und eine gegliederte Kubatur.Mit der
Entwicklung an der Schützenstraße planen wir einen gänzlich neu erlebbaren Standort. Zum Arbeiten,
Verweilen, Genießen und Einkaufen. Zusammen mit durchdachten Konzepten der Nachhaltigkeit und Mobilität
wollen wir mit diesem Projekt bewusst einen Impuls für das Bahnhofsviertel, aber auch die Stadtentwicklung im
weiteren Umfeld, geben.

Verkehrswende & User Experience 

Eine Mobilitätsstrategie, die zukunftsweisende Lösungen mitten in München bietet

Die Entwicklung des Mobilitätskonzepts wird von den eng verknüpften Prämissen der
Verkehrswende und den Nutzererfahrungen geleitet. Fünf entwickelte Handlungsfelder bilden
das neue zukunftsorientierte Mobilitätsangebot: Gehen, Fahrrad, Mobilitäts-Dienstleistungen,
Auto, Logistik. Diese Handlungsfelder fügen sich auch in die bereits existierenden
Mobilitätsangebote der direkten Umgebung ein.

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VIDEO ABSPIELEN

Video: Stefan Blust

Handlungsfelder

Illustration eines Fußgängers

Gehen

Wir möchten im und am Gebäude eine Aufenthalts- und Gehqualität erreichen, die für alle Gäste gut funktioniert. Wegebeziehungen möchten wir gezielt auf die spezifischen Bedürfnisse ausrichten.

Illustration eines Fahrradparkplatzes für E-Bikes mit Ladestationen

Fahrrad

Unser Gebäudekomplex wird zukünftig an einer zentralen Radverkehrsachse liegen. Unsere Vision ist es daher, die Leistungen des zentralen Knotens Hauptbahnhof mit sinnvollen Angeboten für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer in München zu ergänzen. Dies beinhaltet vielschichtige Lösungen von Infrastruktur bis zu ergänzenden Services.

Illustration unterschiedlicher Mobilitätsangebote_E-Autos und E-Roller

Mobilitäts-Dienstleistungen

Wir möchten jeder Nutzerin und jedem Nutzer Zugang zum passenden Service ermöglichen. Dabei möchten wir sowohl Flächen für Sharingangebote als auch verschiedene Mitarbeiteranreize einplanen.

Illustration eines Elektroautos

Auto

Auch zukünftig wird es in unserem Areal mit der erforderlichen Anzahl an Stellplätzen ein Angebot für den motorisierten Individualverkehr geben. Dieses wird konsequent auf zukünftigen Erfordernisse ausgerichtet und Sharing sowie E-Mobilität beinhalten.

Illustration Gegenüberstellung klassischer DHL Fahrzeuge und ein Kurier mit Lastenfahrrad
Illustrationen: Sandra Brandstätter

Logistik

Das Karstadt-Gebäude wird heute und auch in Zukunft stark durch logistische Verkehre versorgt. Wir sehen uns auch hier in der Verantwortung, innovative Lösungen vorzuschlagen.

NACHHALTIGKEIT

Die Nachhaltigkeit steht sowohl beim Bau als auch beim Gebäude selbst im Vordergrund.

Im Mittelpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie steht die Förderung von nachhaltigen Bauweisen und Gebäuden. Ganz in diesem Sinn wird auch die Entwicklung an der Schützenstraße geplant. Dazu zählen unter anderem die Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit der genutzten Baumaterialien sowie die Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen in Planung, Bau und Betrieb. Angestrebt werden erhebliche Einsparungen im Vergleich mit konventionellen Bauweisen.

Icon zur Optimierung des Städtebaus für Tageslicht, Solarenergie und Außenkomfort
Optimierung des Städtebaus für Tageslicht, Solarenergie und Außenkomfort
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Minimierung des Gebäudeenergiebedarfs
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Maximierung der Energieeffizienz
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Maximierung der erneuerbaren Energien

Weiterführende Information zu den Aktivitäten der SIGNA Real Estate erhalten Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2019.