INFORMATIONEN

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und interessante Downloads zu Ihrer Information.

FAQ

Bebauung

Durch den Neubau schaffen wir dringend benötigte Flächen für Gewerbetreibende. Diese prägen das Bahnhofsviertel bis heute. Gleichzeitig möchten wir mit dem Neubau auch Orte für Begegnung und zum Verweilen für Passanten, Touristen und die Bevölkerung schaffen, die das Areal rund um den Münchner Hauptbahnhof aufwerten und so aus einem Transitraum einen Aufenthaltsort machen. Zu einem lebendigen Viertel rund um den Hauptbahnhof gehören unserer Meinung nach Läden, Gastronomie, Kultur, Mobilitätsangebote u.v.m.

Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen, der aktuelle Stand sieht jedoch derzeit keine neue Hotelnutzung vor.

Wir führen bereits Gespräche mit potenziellen Pächtern und Mietern. Jedoch ist es noch zu früh im Verfahren, um bereits eine Entscheidung zu treffen. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig informieren, wenn es dazu Entscheidungen gibt.

Die neue Bebauung sieht aktuell eine Traufhöhe von rund 20 Metern zzgl. drei weiteren Dachgeschossen bis zu einer Firsthöhe von rund 30 Metern vor. Die Traufhöhe orientiert sich dabei an der Wandhöhe des denkmalgeschützten Altbaus sowie der abfallenden Höhenentwicklung entlang der Schützenstraße. Zum Vergleich: Das neue Hotel Königshof wird mit einer Dachgeschosshöhe von rund 34 Metern deutlich über unseren Gebäuden liegen.

Im Zuge des weiteren Bauprozesses soll eine Arbeitsgruppe gegründet werden, die regelmäßig die Projektverantwortlichen sämtlicher Bauvorhaben rund um dem Münchner Hauptbahnhof versammelt. So sollen bspw. Arbeitsschritte der verschiedenen Bauprojekte, die eine zeitweise Beeinträchtigung von Verkehr, Anwohnern und Pächtern verursachen, möglichst gebündelt stattfinden, sodass sich diese auf ein Nötigstes reduzieren. Schon heute sind wir mit vielen Verantwortlichen in enger Abstimmung.

Infrastruktur

Für den öffentlichen Raum wird es eine Vielzahl an Verbesserungen geben. Zunächst wird die Umgebung durch die Sanierung des Altbaus sowie den Neubau erheblich aufgewertet. Durch eine Adressierung nach Süden UND Norden wird es keine Rückseiten mehr geben, wodurch die Prielmayerstraße mit ihren historischen Gebäuden stark aufgewertet wird. Wir beseitigen das Brückengebäude über die Luitpoldstraße, die damit erheblich an Qualität gewinnt. Eine Gebäudefuge zur Verbindung von Schützen- und Prielmayerstraße schafft noch mehr Durchgängigkeit. Und die von uns geplante Passage im Untergeschoss – durchgängig vom Hauptbahnhof bis zum Stachus – wird ein ganz neues Raumerlebnis schaffen. Alles öffentlich zugänglich. Auch die Dachflächen sollen in Zukunft zugänglicher gestaltet werden. Nicht zuletzt sollen im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern auch öffentliche Räume in unserem Neubau entstehen, z.B. für Kunst, Kultur oder als Begegnungsraum für die Bezirksbevölkerung.

Planungen und Prozess

Die Bauarbeiten sind in zwei Phasen geplant. Die Kernsanierung des Altbaus sollte bereits im Laufe des Jahres 2021 beginnen können, die Entwicklung des restlichen Areals wird voraussichtlich 2022 starten und insgesamt drei bis vier Jahre dauern. Der Altbau soll innerhalb von ein bis zwei Jahren kernsaniert und im Anschluss wieder eröffnet werden. Natürlich vorbehaltlich der städtischen Genehmigungsprozesse.

Die weiteren Häuser auf der Schützenstraße entlang des aktuellen Karstadt-Neubaus sind – mit Ausnahme der Nr. 14 – bereits in die Planung integriert. Die Neubauten fügen sich passend in die Straße ein, um eine adäquate städtebauliche Verbindung zwischen dem Bestand in der Schützenstraße und der Neuentwicklung zu sichern.

Verkehr

Ja, die Tiefgarage bleibt erhalten. Ein großer Teil der Tiefgarage wird dabei auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Selbstverständlich planen wir eine große Anzahl an Fahrradstellplätzen genauso wie eine optimale Ladeinfrastruktur – sowohl für E-Autos als auch für E-Bikes. Die genauen Details müssen wir im Laufe der restlichen Planungen noch ausarbeiten. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger natürlich informieren, sobald hier weitere Details feststehen.

Weiteres

Wir können über die Bauphasen hinweg einen durchgehenden Betrieb des Warenhauses sicherstellen. D.h. während der vorgesehenen Sanierung des Altbaus und dem Planungsprozess des Neubaus zieht Karstadt zunächst in den bisherigen 1970er Jahre-Bau, um dann wieder in neuem Glanz im Altbau zu eröffnen. Dann kann der Zweckbau abgerissen und neu errichtet werden.

Haben Sie weitere Fragen zum Projekt? In Kürze können Sie gern unser „Fragen & Antwort“-Tool nutzen.